Herstellung von Trockeneis herstellen

Datum: Sonntag, 20. August 2017 | Uhrzeit: 21:22 Uhr

 

Trockeneis herstellen

Für die Herstellung von Trockeneis wird das Gas Kohlendioxid (CO2) benötigt, welches unter Druck stehend entspannt wird. Durch den Druckverlust verdampft ein Teil des Gases, wobei eine nicht unerhebliche Verdunstungskälte von mindestens -78,48 Grad Celsius entsteht. Diese Verdunstungskälte kann dann dazu genutzt werden, das übrige CO2 zu gefrieren, welches dann der Herstellung von Trockeneis dient.

Wichtig ist dabei, dass die Temperatur des Trockeneis bei mindestens -78,5 Grad Celsius gehalten wird, da das Gas andernfalls sublimiert und wieder in den gasförmigen Zustand wechselt. Deshalb ist beim Herstellen von Trockeneis große Kälte vonnöten, die auch für die spätere Lagerung unabdinglich ist.

Das teilweise gefrorene Kohlendioxid wird auch als Kohlensäureschnee bezeichnet. Dieser Schnee kann dann je nach Bedarf und Anwendungsbereich in diverse Formen wie Pellets oder Nuggets zu pressen. Wird die Strahlreinigung mit Trockeneis gewünscht, wird das feste Gas in kleine Kugeln gepresst, die dann mit großem Druck auf das zu reinigende Metall oder die Fassade gesprüht werden können.

Die Herstellung von Trockeneis wird in der Regel von größeren Unternehmen, die sich hierauf spezialisiert haben, durchgeführt. Doch man kann Trockeneis auch privat herstellen, wobei die jeweiligen Sicherheitsvorschriften beachtet werden sollten. Für das Produzieren von Trockeneis ist es nämlich schon ausreichend, eine CO2-Flasche, die unter Druck steht, auf den Kopf zu stellen und aufzudrehen. Ebenso wie beim klassischen Verfahren zur Herstellung von Trockeneis verdampft auch in diesem Fall das auslaufende Kohlendioxid, welches mit der entstehenden Verdunstungskälte das in der Flasche verbleibende Gas gefriert.

Das gleiche Prinzip wird im Übrigen bei der Verwendung der handelsüblichen CO2-Feuerlöscher angewandt, die hierdurch dem Feuer und der Umgebung Wärme entziehen und so das Löschen ermöglichen.